frei-raum e.V. Berlin

Krisenbegleitung

Beratung und Unterstützung für psychische und spirituelle Krisensituationen

01.

Einfach

Erfahrene Berater und Therapeuten bieten unkomplizierte Erstberatung und weitere Begleitung an. (auch mit WhatsApp und Signal erreichbar)

02.

Gemeinsam

Im Team arbeiten wir trialogisch an der Entwicklung von Beratungsansätzen zur Bewältigung psychischer und spiritueller Krisen.

03.

Stärkend

Wir holen Sie dort ab, wo Sie jetzt stehen, sehen das Potential Ihrer Krise und suchen gemeinsam nach einer Lösung.

Unsere Angebote

Beratung

Bei Fragen zu bewusstseinsverändernden Krisen, kontaktieren Sie uns gerne.
Ein individueller Beratungstermin ist kostenlos.

Krisenbegleitung

Wir bieten Menschen in Krisen und deren Angehörigen bis zu 10 Einzelsitzungen an, die wir aus unseren Spendengeldern bezuschussen.

Spirituelle Frauengruppe

Einmal monatlich im Atelier der Stille.

freiraum & friends

Wir veranstalten regelmäßig Vortrags- oder Filmabende zu spirituellen oder therapeutischen Themen mit anschließendem Austausch. Der Abend ist auch für Neulinge eine gute Möglichkeit uns kennenzulernen. Programm siehe unten. Bald gibt’s neue Termine. Melde dich zu unserem Newsletter an: info[at]frei-raum-berlin.de

Unterstützen Sie uns

Da wir keine öffentlichen Gelder zur Finanzierung erhalten, benötigen wir private Spender/innen, um besonders finanziell schwächere Menschen zu unterstützen und die Arbeit des Vereins fortführen und ausbauen zu können. frei-raum e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der steuerlich absetzbare Spenden entgegennehmen kann.

frei-raum Berlin e.V.

Über uns

Wir sind eine Gruppe von TherapeutInnen, PsychologInnen, ÄrztInnen, SozialpädagogInnen, Psychiatrie-Erfahrenen und Angehörigen, die sich zusammengefunden haben, um gemeinsam eine schützende Begleitung für Menschen in transpersonalen, spirituellen Krisen zu schaffen.

Spirituelle Krisen sind umfassende Geschehnisse, die nicht ins eigene Weltbild eingeordnet werden können. Es entsteht eine tiefe Verunsicherung, die mit großen Ängsten, depressiven Zuständen oder auch mit psychotischem Erleben und dem Verlust der Alltagstauglichkeit einhergehen können. Auch befremdliche und angstauslösende Körperempfindungen, wie z.B. unwillkürliches Zucken, veränderter Atemrhythmus oder Pulsieren in der Wirbelsäule werden von den KlientInnen immer wieder beschrieben.

Um mit diesen Störungen und Phänomenen angemessen umzugehen, benötigen die Betroffenen eine erfahrene und verständnisvolle Begleitung. Wir sehen es als unsere Aufgabe, die Betroffenen im Rahmen ihres alltäglichen sozialen Systems zu unterstützen sowie vorhandene Kompetenzen zu stabilisieren und zu erweitern.

1998 haben wir frei-raum e.V. gegründet. Wir arbeiten auf der Grundlage des trialogischen Ansatzes. Das heißt Klienten, Angehörige und Fachleute treten auf Augenhöhe in Austausch und pflegen den Trialog als Alternative und Ergänzung zur sozialpsychiatrischen und schulmedizinischen Versorgung.

Ziel von frei-raum e.V. ist es, Konzepte zu entwickeln, zu fördern und praktisch umzusetzen, die auch in derartigen Krisen individuelle Lösungen ermöglichen. Dabei geht es in unserem Konzept auch um die Berücksichtigung der speziell religiös-spirituellen Fragen, für welche die Betroffenen erfahrungsgemäß nur wenig Verständnis in ihrer Umgebung finden.



Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband

Wir sind Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband.

SEN Deutschland e.V.

Wir sind Mitglied im SEN Deutschland e.V. (Spiritual Emergence Network).

Unterstützer

Unterstützer ist neben den vielen privaten Spendern/innen auch die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

Das Team von frei-raum e.V. sucht Nachwuchs!


Wir sind offen für neue Aktive bzw. Mitglieder, die bereits Erfahrung in der Arbeit mit Menschen in Krisen haben und/oder sich eigenen Krisen gestellt und diese, soweit es geht, überwunden haben.

Wir freuen uns über Gleichgesinnte, die an und mit den Themen transpersonale Psychologie/Psychotherapie, alternative Heilmethoden, Meditation und Selbsterkenntnis arbeiten, bzw. ein großes Interesse haben.

Wir bieten dir einen sehr erfahrenen Kreis an Menschen, einen „Container“ für deine Tätigkeit bei uns (z.B. Begleitung von Menschen in Krisensituationen) und spirituellen Austausch an.

Die ehrenamtliche Begleitung von Menschen in (spirituellen) Krisen und die Gruppenangebote werden von Vereinsspenden in Form von Aufwandsentschädigungen finanziert. Du solltest also noch ein oder mehrere andere Standbeine haben.

Bei Interesse wende dich zum Erstkontakt an Garik:

0176-34542013 (auch WhatsApp, Telegram)
garik[at]freenet.de ( [at] bitte durch @ ersetzen)

Unser Team

Magdalena Huber-Ruppel (Vorstand)

Transpersonale Psychotherapie (Initiatische Therapie, Psychosynthese). Seit 1992 eigene Praxis in Berlin. Begleitet Einzelpersonen, Paare und Gruppen mit Therapie, Coaching und Supervision. Besonderes Interesse: Arbeit mit kreativen Medien.

Stephan Mante (Vorstand)

Dipl.-Sozialpädagoge/Sozialarbeiter, Anbieter von Systemic Ritual ® nach Daan van Kampenhout, langjährige Erfahrung in der Beratung und Begleitung von Menschen in existentiellen Krisen/Psychosen. 
Website: www.stephan-mante.de

Martin Gruhlke (Vorstand)

Diplom-Psychologe, Gestalttherapeut in Verbindung mit Körperarbeit, Erfahrung in Krisenbegleitung (Soteria), Einzelfallhelfer.

Katrin Irmer (Schatzmeisterin)

Diplom-Psychologin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Transpersonale Körperpsychotherapie, Systemische Beratung, seit 1996 in eigener Praxis tätig, 20 Jahre Berufserfahrung im ambulanten psychiatrischen Bereich. Website: www.katrin-irmer.de

Valeria Belli-Gemsemer

Diplom-Sozialpädagogin, Gestalttherapeutin, Soziotherapeutin. Transpersonale Psychotherapieausbildung bei S. Widmer, Fortbildung in systemischer Aufstellungsarbeit bei A. Mahr. Langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Menschen in und nach existenziellen Krisen. Einzel – und Gruppentherapie, Paartherapie, Tanz und Körperarbeit, Ambulante Soziotherapie (Kassenabrechnung gem. §37a SGB V).

Gary Rober

Facharzt für Allgemeinmedizin. Als Coach, Krisenbegleiter und Supervisor tätig. Fortbildungen in Gestalttherapie, systemischer Aufstellungsarbeit, Bioenergetik, Atem-Arbeit und anderen Körper- sowie Energie- orientierten Verfahren. Langjährige Arbeit mit Menschen in Lebens- und spirituellen Krisen. Unterstützung des Heilungs- und Verarbeitungs-Prozesses durch Selbstannahme, Selbsterkenntnis und Meditation (keine Psychotherapie).

Kurt Gemsemer

Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in privater Praxis tätig, Mitglied der Deutschen Vereinigung für Gestalt Therapie (DVG), Gestalt-Körpertherapiefortbildung, Fortbildung in systemischer Aufstellungsarbeit bei A. Mahr, langjährige Therapieerfahrung in der Arbeit mit Menschen in und nach psychotischen Krisen, Supervisionstätigkeit, Veröffentlichungen zur Psychotherapie von Psychosen.

Dieter Anker

Körper- Gestalt- und Traumprozessarbeit, Yoga und Meditation, seit 1989 Arbeit mit Einzelpersonen, Paaren und Gruppen in freier Praxis. 
Website: www.traumnetz.de

Rosemarie Kugler

Ex-Krankenschwester, Diplom Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Bochumer u. Hildesheimer Gesundheitstraining, Reiki Lehrerin, Japanisches Heilströmen. Langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Menschen bei akuten und chronischen Erkrankungen sowie psychischen, psychotischen und existenziellen Krisen, Aufbau und Mitarbeit in der Krisenpension.

Danièle Joecker

Heilpraktikerin für Psychotherapie, Systemischer Coach sowie Gestalt- und Transpersonal-Therapeutin, aktuell in Ausbildung in Systemischer Hypnotherapie. Studium der Religionspädagogik und angehende Religionslehrerin.
Begleitung von Menschen in persönlichen Übergangs- und Krisensituationen – auf Deutsch, Englisch und Französisch.
Webseite: danielejoecker.de

Nachruf: Marret Teschke (Vorstand) * 14.01.1953, † 03.12.2024

Marret, wir vermissen Dich!

Im September 2024 warst Du das letzte Mal körperlich anwesend in unserem Kreis.

Marret war Mitbegründerin und langjähriges Vorstandsmitglied des frei-raum e. V.

Sie war Psychologin und humanistische Psychotherapeutin.
Von 1980 bis 2012 arbeitete sie als Psychologin beim Sozialpsychiatrischen Dienst Reinickendorf. Anschließend war sie bis zu ihrer Verrentung ebenfalls als Psychologin dort in der Sprachberatung tätig.

Marret teilte mit uns den frei-raum begründenden Fokus der transpersonalen Psychotherapie. Sie selbst bezeichnete sich als „verwundete Heilerin“.
Sie war sowohl persönlich als auch beruflich daran interessiert, Psychotherapie im Zusammenhang mit Spiritualität in die Psychiatrie zu integrieren. So wollte sie Menschen, die u. a. von Psychosen betroffen waren, Halt geben und sie wirksam unterstützen. Hierzu war sie auf der Suche nach gleichgesinnten Wegbegleiter:innen. Diese fand sie im „Forum internum“, dem Vorläufer von frei-raum e. V., den sie mitbegründete. In diesem Zusammenhang entstanden Kontakte zu den Heiligenfeld Kliniken und zu deren Gründer Joachim Galuska. Zusammen mit Kolleg:innen des frei-raums e. V. nahm sie dort immer wieder an inspirierenden Kongressen zum Thema „Psychotherapie und Spiritualität” teil. Dies war für sie wichtig und eine Freude.

Aus der Auseinandersetzung mit der transpersonalen Psychotherapie im Rahmen von frei-raum e. V. entstand bereits 1996 das „Mittwoch-Seminar“, das ab 1997 regelmäßig monatlich stattfand und von Marret über zwei Jahrzehnte hinweg mit viel Engagement moderiert und organisiert wurde. Im Rahmen der „Mittwoch-Seminare” hielten Referent:innen Vorträge zum Thema transpersonale Psychotherapie bzw. Psychotherapie in Grenzbereichen. Für Marret war das „Mittwoch-Seminar“ auch immer ein wichtiger Ort des Austauschs. In Erinnerung bleiben uns auch ihre legendären, handgeschriebenen Einladungen. Durch die Coronakrise im Jahr 2020 wurde das Seminar leider unterbrochen.

Marret, du fehlst uns! Wir vermissen Deine Stimme, Deine Lebendigkeit, Deine Kreativität.
Wir ringen um Verständnis, dass Du nicht mehr in unseren Kreis kommst, nicht mehr da bist.

Das braucht wohl noch Zeit!

Synchronizität zum Abschluss:
Ich könnte mit Fug und Recht behaupten, dass ich diesen Nachruf gemeinsam mit Marret verfasst habe. Als der frei-raum sich etwas verspätet entschied, den Nachruf auf die Website zu bringen, schickte Marrets Ehemann Rüdiger just an diesem Tag einen Text an den frei-raum e.V.: „Die Geschichte von Marret, wie der Freiraum entstanden ist, November 2001!”

Und weitere, namentlich nicht genannte, Team- bzw. frei-raum-Angehörige.

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